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Warum Schwitzen gut tut

Im Herbst und Winter ist es  ohne Zutun nicht immer leicht, ins Schwitzen zu kommen .
Im Sommer reguliert unser Körper damit die Körpertemperatur – in etwa sind pro Tag bis zu 200 ml Schweiß dafür notwendig.

Warum es mittlerweile immer mehr Menschen gibt, welche auch in der warmen Zeit, neben der normalen vom Körper inszenierten Abkühlung, zusätzlich schwitzen möchten, das hat eine Reihe von Ursachen – welche sich unisono alle unter dem Titel „Gesundheit für Körper und Geist“ versammeln.

Illustration Mann, mit BlutgefŠssen und Herz

 Schwitzen stärkt das Immunsystem

Auf den vordersten Plätzen der positiven Eigenschaften des Schwitzens steht die geniale Wirkung auf unser Immunsystem, auf die Haut und die allgemeine Gesundheit.

Der Schweiß ist geruchslos:  er besteht zum größten Teil aus Wasser, Elektrolyten und Salzen. Überall an unserem Körper haben wir „ekkrine“ Schweißdrüsen – außer unter den Achseln, in den Leisten und an der Kopfhaut – dort sitzen sogenannte „apokrine“ Schweißdrüsen.  Diese produzieren ein Sekret, welches sich vorwiegend aus Proteinen und Fetten zusammensetzt.  Dieser Schweiß ist verantwortlich für den typischen Schweißgeruch, weil sich Hautbakterien sich daransetzen, ihn zu verstoffwechseln: vor allem emotionaler Stress verursacht ihn.

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Bis zu 4,5 Millionen Schweißdrüsen beginnen ihre Arbeit. Es ist Gesundheitsarbeit, denn es wird ein antimikrobielles Peptid ausgeschieden, welches sich auf den ganzen Körper verteilt.

Schwitzen schüttet  „Dermcidin“ auf die Haut 

WIKIPEDIA schreibt dazu: „Antimikrobielle Peptide kommen in allen Reichen des Lebens vor. Bisher wurden über 1200 Peptide mit antimikrobieller Wirkung beschrieben.  Sie dienen der Abwehr einer Infektion mit Mikroorganismen. Die Wirksamkeit erstreckt sich auf Gram-negative und Gram-positive Bakterien, behüllte Viren, Pilze und Tumorzellen.
Im Gegensatz zu manchen Antibiotika ist die Wirkung gegen Bakterien bakterizid, nicht bakteriostatisch.  Als Maß für die Wirksamkeit dient die minimale Hemmkonzentration. Antimikrobielle Peptide von Säugern besitzen zudem oftmals eine immunregulierende Wirkung“.

Fern jeglicher wissenschaftlichen Betrachtung trägt das über den Schweiß ausgeschiedene „Dermcidin“ dafür, die Flut von Bakterien auf unserer Haut zu verringern. Es handelt sich um eine angeborene Fähigkeit unseres Körpers Infektionen abzuwehren – das Risiko von Hautinfektionen deutlich zu senken.

WIKIPEDIA schreibt dazu: „Dermcidine (DCD) sind Peptide, die in menschlichen Schweißdrüsen produziert werden. Ein Derivat ist das Dermcidin DCD-1L, ein antimikrobiell wirkendes Peptid. Somit stellt es auch ein natürliches Antibiotikum dar.

Schwitzen mobilisiert die Selbstheilungskräfte

 Die Haut ist ein wichtiges Ausscheidungsorgan

Beim Schwitzen werden über die Haut schädliche Giftstoffe und Schlacken ausgeschieden. Nachdem unsere Haut, das größte Organ unseres Körpers ist, kann sie, ähnlich wie Dickdarm, Leber und Nieren, einen wertvollen Dienst in diese Richtung übernehmen – Voraussetzung dafür ist, dass wir ins Schwitzen kommen.

Wer viel schwitzt, senkt das Risiko von Nierensteinen

Durch das Schwitzen scheiden wir Salze und Wasser aus.  Der überwiegende Teil der Nierensteine setzt sich aus Calcium und Salzen zusammen. Wer viel schwitzt, der hat auch mehr Durst – viel Trinken mag die Niere.

Hier Infos: Wie ich zuhause wellnessen kann