Mein Heilfasten mit Hydrosoft (9) – der 8. Tag – Fastenbrechen

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Es ist soweit – heute also steht das sogenannte „Fastenbrechen“ an. Was heißt das? Wikipedia schreibt dazu: „Als Fastenbrechen wird das Beenden eines eintägigen oder längeren Fastens bezeichnet. Der Ausdruck wird sowohl bei religiösem als auch bei nicht-religiösem oder Heilfasten verwendet. Die englische Bezeichnung breakfast für Frühstück hat den gleichen Ursprung, weil mit der ersten Mahlzeit des Tages die ‚Fastenzeit‘ während der Nachtruhe gebrochen wird. Das Gleiche gilt für das französische déjeuner (frühstücken / Frühstück) oder das spanische desayunar (frühstücken) bzw. desayuno (Frühstück), das etymologisch auf ‚ayunar‘ bzw. ‚jeûner‘ (fasten) bzw. auf dem lateinischen ‚ieiunāre‘ (jejunare) basiert.

Es gilt als gesundheitlich vorteilhaft, nach einem mehrtägigen Fasten den Körper wieder vorsichtig an Nahrung zu gewöhnen.

Zum Fastenbrechen wird eine Banane empfohlen; manche Menschen wählen einen rohen oder einen gekochten Apfel.

Je nach Dauer und Strenge des Fastens sollte die Kost mengenmäßig über mehrere Tage hinweg bis zur Normalkost aufgebaut werden. Eine Faustregel empfiehlt für jede Woche strenges Fasten ein bis zwei zusätzliche Tage Schonkost.

Im religiösen Kontext ist das Fastenbrechen oft mit einer gemeinsamen Feier oder einer besonderen Mahlzeit verbunden“.

Ich erinnere mich gerne an mein erstes Fastenbrechen. Das ist in einer Gruppe geschehen. Herlinde und Egon Delladio waren unsere Begleiter und sie machten das „Brechen“ besonders feierlich. Nach einer lieben und wohltuenden Lobeshymne zu unserem Durchalten usw. machte Egon den entscheidenden Schritt, um uns alle zum Weinen zu bringen: Er spielte das Lied „We are the Champions“.  Dann aßen wir einen Apfel. Solche Momente vergisst man nicht mehr.

Es gibt in diesem Zusammenhang auch ein brauchbares Gedicht, welches die Tragweite des Fastenbrechens und die folgende Zeit mit wenigen Worten beschreibt: „Jeder Dumme kann fasten, aber nur ein Weiser kann das Fasten richtig brechen“ ( George Bernard Shaw ).

Als Faustregel für die Länge der Aufbauzeit lässt sich die Formel „Länge der Fastenzeit, geteilt durch drei“ anwenden. In meinem Fall, der ich sieben Tage gefastet habe, bedeutet das, dass ich eine Aufbauzeit von 2,3 Tagen vorsehe. In dieser Zeit greife ich zu leichter Kost in kleinen Portionen. Ich kaue diese so lang, bis alles flüssig wird. Esse bewusst, ohne mich dabei mit Fernsehen, Zeitung usw. zu „unterhalten“. Ich verzichte auf schwer verdauliche Speisen, wie Frittiertes, Fleisch oder Hartkäse.

Wer keine Aufbauzeit für notwendig erachtet, der muss mit unangenehmen körperlichen und seelischen Folgen rechnen. Dazu zählen Magenkrämpfe, Koliken und Kreislaufzusammenbrüche. Zudem kann sich der fatale Jo-Jo-Effekt einstellen, welchem das ungute Gefühl einhergeht, das alles umsonst gemacht zu haben.

Noch einmal: Wenn Sie noch nie gefastet haben, besprechen Sie Ihre Absicht unbedingt mit einem Arzt, bevor Sie das Abenteuer angehen.

Ich danke Hydrosoft für die Veröffentlichung meiner Fastengeschichte und möchte an dieser Stelle nochmals betonen, dass mich die Infrarotkabine mit Wasserdampf bei meinem Fasten sehr unterstützt hat.

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