Mein Heilfasten mit Hydrosoft (6) – der 5. Tag

104 Kilogramm

Die Waage zeigt am Beginn meines 5. Fastentages das Gewicht von 104 Kilogramm.  Das sind gegenüber gestern 80 Dekagramm.  Insgesamt also annähernd sieben Kilogramm. Das ist ein reines Zahlenergebnis.

Manchen im Dorf habe ich schon erzählt, was ich gerade mache: die schütteln nur den Kopf. Dabei geht es mir so gut. Ich rede gerne über das Essen und vor allem über das Kochen. Letzteres praktiziere ich gerade für meine Familie mit besonderer Hingabe. Freue mich über alles Gute in den Geschäften, was gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit angeboten wird. Ich sehe so viel: es gibt mindestens fünf Anbieter von Lachs.

Aber wovon ernähre ich mich gerade? Habe ich doch so viel gegessen, vor meiner Fastenzeit und nun soll es das alles nicht mehr brauchen.   Die Erklärung ist schnell gemacht: Ich ernähre mich gerade vom Überschuss aus vergangenen Tagen. Dieser Überschuss ist in Form von Glukose in meinen „Depots“ gespeichert – sozusagen für Notzeiten. Diese für mich jetzt überlebenswichtige Energie hat sich aus Kohlenhydraten und Fett entwickelt.

Beim Fasten können wir uns also auf eine reich gefüllte Speisekammer verlassen.  Es gibt in diesem Zusammenhang auch eine von Ärzten vertretene Meinung, dass Heilfasten durchaus über einen Zeitraum von 30 Tagen andauern kann.  Immer nach dieser Ärztemeinung beginnt der Mensch beim Fasten zunächst Krankhaftes, dann Überflüssiges, und erst nach 40 Tagen ohne Essen, Wertvolles abzubauen.

Apropos Dauer. Es schwebt mir vor, dass ich erst für Montag mein Fastenbrechen ansetzen werde.  Dann hätte ich sieben Tage gefastet. Also wäre ich noch weit davon entfernt, wirklich „Wertvolles“ in meinem Körper abzubauen.

Wichtig ist für mich am Ende meiner Fastenwoche die Tatsache, dass ich mein Bewusstsein wieder geschärft habe. Ich werde wieder bedachter und überlegter Essen und vor allen viel weniger.

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