Mein Heilfasten mit Hydrosoft (2) – der 1. Tag

110,80  Kilogramm

Irgendwann geht es dann wirklich los! Nach einigen Tagen der Vorbereitungen, vor allem geistiger Natur, wird es plötzlich ganz radikal, mit dem Bruch der üblichen Gewohnheiten.  Aus dem Bett bin ich, wie immer, um halb fünf Uhr.  Der erste Gang war heute auf die Waage. Sie zeigt beträchtliches an: 110,80  Kilogramm. Ein ausgewachsener „Ühu“ bin ich also – „über Hundert“.  Will ich mir eine früher einmal festgelegte Definition meines Idealgewichtes, bezogen auf meine Große usw., in Erinnerung rufen,  dann hätte ich tatsächlich annähernd 15 Kilogramm  zu viel.

Man weiß ja eh, was Übergewicht so alles auslöst im Körper – von daher ist es wirklich höchste Zeit, etwas zu verändern. Es wird bei mir keinen sogenannten „Jo-Jo-Effekt“ geben, zumindest nicht innerhalb weniger Wochen.

Schärfung des Bewusstseins

Meine Erfahrungen von früheren Nulldiäten sind äußerst positiv: Einiges an Gewicht verloren – aber was für mich das Wichtigste war und ist: Die wohltuende Schärfung des Bewusstseins mit der Folge, dass es eine bedachte Herangehensweise an alles Essbare in mir ausgelöst ist.  Diese Veränderung meiner Lust, „drein zuhauen“, zeigt sich beispielsweise darin, dass die Vorstellung in mir reift, es nie mehr zu schaffen, eine ganze Pizza zu schaffen.

Nun denn, davon bin ich derzeit noch einige Tage entfernt. Ich muss mich erstmal an die neue Situation gewöhnen und dazu gehört: mindestens drei Liter auf den Tag verteilt, trinken.  Das Trinken gehört unbedingt zum täglichen Ritual. Der Urin muss heller und heller werden und er wird schließlich nicht mehr so arg duften, wie im Normalfall. Am Beginn des Fastens scheidet der Körper vermehrt Harnsäure aus – 80 Prozent der Harnsäure werden über den Urin ausgeschieden, der Rest über den Darm.

Dem Darm auf die Sprünge helfen

Um den Darm bei der angestrebten Entleerung zu unterstützen, habe ich heute um sieben Uhr morgens ein Glas Wasser mit aufgelöstem Bittersalz getrunken. Das Bittersalz beginnt je nach Dosierung, nach ca. 1 – 3 Stunden zu wirken. Die Lösung bindet im Darm durch Osmose Wasser, wodurch sich der Flüssigkeitsanteil im Darm stark erhöht. Dadurch wird der Stuhlgang ausgelöst werden. Später werde ich noch meine täglichen Einläufe machen. Der Darm wird sich freuen.

Normalerweise frühstücke ich immer relativ ausgiebig: Zwei schöne Brötchen vom Dorfbäcker frisch geholt und Ziegenkäse oder Streichkäse dazu. Ebenso eine Tasse schwarzen Kaffee.

Das Ganze ist im Moment noch erträglich: sprich, ich spüre nur ein gewisses „Rumpeln“ im Bauch – welches vom Bittersalz herrührt. In den nächsten zwei Tagen kann es aber durchaus zu Krisen kommen – ich werde diese, sofern sie auftreten, hier auch beschreiben.

Auf das Essen kann ich mich also derzeit nicht freuen. Der Umgang damit reduziert sich lediglich darauf, dass ich für meine Familie mittags kochen werde, so wie immer.

Am meisten freue ich mich auf den Gang in meine Hydrosoft-Wellnesskabine. Vielleicht werde ich in der Zeit meines Fastens, sogar zweimal täglich darin ohne Anstrengung schwitzen und meine Entgiftung damit ordentlich unterstützen.

Es ist 16.00 Uhr:  Hurra ich lebe noch! Kurz: Es läuft recht gut im Moment. Gegen 11.00 Uhr, also gute 4 Stunden nach dem Bittersalz, hat sich der Darm zum ersten Mal richtig entleert.

Es folgten zwei Einläufe.

Warum die Darmsäuberung?

Dazu ein Zitat: „Es sind nachweisbar die Gifte im Darm, die den Menschen krank und vorzeitig alt und hässlich machen.“ Dr. F.X. Mayr „

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