Archiv der Kategorie: Heilfasten mit Hydrosoft

Mein Heilfasten mit Hydrosoft (9) – der 8. Tag – Fastenbrechen

101,50 Kilogramm

Es ist soweit – heute also steht das sogenannte „Fastenbrechen“ an. Was heißt das? Wikipedia schreibt dazu: „Als Fastenbrechen wird das Beenden eines eintägigen oder längeren Fastens bezeichnet. Der Ausdruck wird sowohl bei religiösem als auch bei nicht-religiösem oder Heilfasten verwendet. Die englische Bezeichnung breakfast für Frühstück hat den gleichen Ursprung, weil mit der ersten Mahlzeit des Tages die ‚Fastenzeit‘ während der Nachtruhe gebrochen wird. Das Gleiche gilt für das französische déjeuner (frühstücken / Frühstück) oder das spanische desayunar (frühstücken) bzw. desayuno (Frühstück), das etymologisch auf ‚ayunar‘ bzw. ‚jeûner‘ (fasten) bzw. auf dem lateinischen ‚ieiunāre‘ (jejunare) basiert.

Es gilt als gesundheitlich vorteilhaft, nach einem mehrtägigen Fasten den Körper wieder vorsichtig an Nahrung zu gewöhnen.

Zum Fastenbrechen wird eine Banane empfohlen; manche Menschen wählen einen rohen oder einen gekochten Apfel.

Je nach Dauer und Strenge des Fastens sollte die Kost mengenmäßig über mehrere Tage hinweg bis zur Normalkost aufgebaut werden. Eine Faustregel empfiehlt für jede Woche strenges Fasten ein bis zwei zusätzliche Tage Schonkost.

Im religiösen Kontext ist das Fastenbrechen oft mit einer gemeinsamen Feier oder einer besonderen Mahlzeit verbunden“.

Ich erinnere mich gerne an mein erstes Fastenbrechen. Das ist in einer Gruppe geschehen. Herlinde und Egon Delladio waren unsere Begleiter und sie machten das „Brechen“ besonders feierlich. Nach einer lieben und wohltuenden Lobeshymne zu unserem Durchalten usw. machte Egon den entscheidenden Schritt, um uns alle zum Weinen zu bringen: Er spielte das Lied „We are the Champions“.  Dann aßen wir einen Apfel. Solche Momente vergisst man nicht mehr.

Es gibt in diesem Zusammenhang auch ein brauchbares Gedicht, welches die Tragweite des Fastenbrechens und die folgende Zeit mit wenigen Worten beschreibt: „Jeder Dumme kann fasten, aber nur ein Weiser kann das Fasten richtig brechen“ ( George Bernard Shaw ).

Als Faustregel für die Länge der Aufbauzeit lässt sich die Formel „Länge der Fastenzeit, geteilt durch drei“ anwenden. In meinem Fall, der ich sieben Tage gefastet habe, bedeutet das, dass ich eine Aufbauzeit von 2,3 Tagen vorsehe. In dieser Zeit greife ich zu leichter Kost in kleinen Portionen. Ich kaue diese so lang, bis alles flüssig wird. Esse bewusst, ohne mich dabei mit Fernsehen, Zeitung usw. zu „unterhalten“. Ich verzichte auf schwer verdauliche Speisen, wie Frittiertes, Fleisch oder Hartkäse.

Wer keine Aufbauzeit für notwendig erachtet, der muss mit unangenehmen körperlichen und seelischen Folgen rechnen. Dazu zählen Magenkrämpfe, Koliken und Kreislaufzusammenbrüche. Zudem kann sich der fatale Jo-Jo-Effekt einstellen, welchem das ungute Gefühl einhergeht, das alles umsonst gemacht zu haben.

Noch einmal: Wenn Sie noch nie gefastet haben, besprechen Sie Ihre Absicht unbedingt mit einem Arzt, bevor Sie das Abenteuer angehen.

Ich danke Hydrosoft für die Veröffentlichung meiner Fastengeschichte und möchte an dieser Stelle nochmals betonen, dass mich die Infrarotkabine mit Wasserdampf bei meinem Fasten sehr unterstützt hat.

Mein Heilfasten mit Hydrosoft (8) – der 7. Tag

102,50 Kilogramm

Nunmehr stehe ich mehr oder minder vor dem „Ende“. Es geht mir bestens – ich könnte noch einige Tage anhängen. Plane aber für morgen mein „Fastenbrechen“. Das hängt auch mit einer akut entstandenen familiären Situation zusammen.

Bezogen auf das verlorene Gewicht, eine gute Bilanz: es sind 8,30 Kilogramm, die ich nicht mehr zu tragen habe. Der innere Schalter hat wieder umgeschaltet: Meine bis zum Beginn dieser Fastenwoche präsente Fresslust hat sich aus meinem Leben verbannt. „Nie schaffe ich eine ganze Pizza“, schwebt mir vor. Ich weiß heute, dass diese Mäßigung nicht ewig in mir bleiben wird – ich weiß aber auch, dass ich die Zügel des Übermäßigen fest in Händen halten muss und kann. Wer es schafft, über Tage nichts zu essen, der schafft es auch, eine bewusste Herangehensweise beim Essen zu wählen – wenngleich das deutlich schwieriger ist.

Hätte ich meine Fastenkur zusammen mit anderen gemacht, dann würde ich einen beeindruckenden Unterschied zum 1. Fastentag an ihnen feststellen. Alle würden verjüngt aussehen. Alle würden sich so wohl fühlen wie ich. Alle wären mit guten Vorsätzen ausgestattet.

In der Gruppe Fasten 

Das Schöne und Wichtige an einer Fastenzeit zusammen mit anderen liegen auf der Hand. Der Austausch unter Gleichgesinnten ist wertvoll, weil aufbauend.

Ich möchte an dieser Stelle wiederholen, dass es unabdingbar ist, sich mit dem Hausarzt über die eventuelle Absicht einer Fastenkur zu beraten; besonders dann, wenn man noch keine Erfahrung damit gemacht hat.

Auch heute werde ich wiederum meine kleine Wellnessinsel betreten. Das Schwitzen in der Hydrosoft-Infrarotkabine hat mich sehr unterstützt.  Ich freue mich deswegen auch heute drauf, so wie ich es die ganze bisherige Zeit getan habe.

Mein Heilfasten mit Hydrosoft (7) – der 6. Tag

103,10 Kilogramm

Es läuft immer besser. Ich fühle mich äußerst vital. Hatte heute wieder die Gelegenheit, jemanden von meinem derzeit laufenden „Projekt“ zu erzählen. Ich sprühte geradezu von Enthusiasmus, zumal eine interessierte und aufmerksame Zuhörerin getroffen habe. Immer wird mir die Frage nach dem bereits verlorenen Gewicht gestellt.  Ich rechne kurz nach und sage, dass es heute, am Beginn des 6. Tages, 7,70  Kilogramm sind.  „Bist du närrisch, ist das gesund“. Und wie es gesund ist.

Von gestern auf heute sind es ja eh „nur“ 90 Dekagramm – sage ich der aufgebrachten Dame.  Was die Dauer angeht, so habe ich mich darauf festgelegt. Ich gehe von den normalerweise angesetzten, fünf Tagen, auf sieben Tage. Es sind also noch drei Tage, des Wassers, der Tees und zwischendurch ein Saft aus Mandarinen, Kiwi und Äpfel. (Was als ein deftiger Trunk einzustufen ist).   In Summe sollen es bis zu drei Liter Flüssigkeit täglich sein.

Im Übrigen tue ich nicht viel, rund um mein Heilfasten herum, sieht man von mehreren Spaziergängen (Halbe Stunde) täglich ab. Nicht zu vergessen ist der tägliche Leberwickel und was ich besonders hervorheben möchte, ist mein täglicher Gang in die Infrarotkabine. Sie ist mir tatsächlich eine besondere Begleiterin.  Ich verbringe mindestens 45 Minuten darin und weite das, was der Leberwickel erwirken soll, nämlich die Durchblutung der Leber zu steigern, auf meinen ganzen Körper aus.

Anton Schwarz, der Erfinder der HYDROSOFT-Infrarotkabine schreibt in seinem Buch „Sanft bedampfte Infrarot-Wärme“ von der Lebenswichtigkeit des Schwitzens. Schwarz sagt es so: „Wer zu wenig schwitzt, übersäuert und vergiftet seinen Körper“. Von da her sehe ich in meiner Infrarotkabine das Beste, was ich mir in dieser Phase geben kann.

Mein Heilfasten mit Hydrosoft (6) – der 5. Tag

104 Kilogramm

Die Waage zeigt am Beginn meines 5. Fastentages das Gewicht von 104 Kilogramm.  Das sind gegenüber gestern 80 Dekagramm.  Insgesamt also annähernd sieben Kilogramm. Das ist ein reines Zahlenergebnis.

Manchen im Dorf habe ich schon erzählt, was ich gerade mache: die schütteln nur den Kopf. Dabei geht es mir so gut. Ich rede gerne über das Essen und vor allem über das Kochen. Letzteres praktiziere ich gerade für meine Familie mit besonderer Hingabe. Freue mich über alles Gute in den Geschäften, was gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit angeboten wird. Ich sehe so viel: es gibt mindestens fünf Anbieter von Lachs.

Aber wovon ernähre ich mich gerade? Habe ich doch so viel gegessen, vor meiner Fastenzeit und nun soll es das alles nicht mehr brauchen.   Die Erklärung ist schnell gemacht: Ich ernähre mich gerade vom Überschuss aus vergangenen Tagen. Dieser Überschuss ist in Form von Glukose in meinen „Depots“ gespeichert – sozusagen für Notzeiten. Diese für mich jetzt überlebenswichtige Energie hat sich aus Kohlenhydraten und Fett entwickelt.

Beim Fasten können wir uns also auf eine reich gefüllte Speisekammer verlassen.  Es gibt in diesem Zusammenhang auch eine von Ärzten vertretene Meinung, dass Heilfasten durchaus über einen Zeitraum von 30 Tagen andauern kann.  Immer nach dieser Ärztemeinung beginnt der Mensch beim Fasten zunächst Krankhaftes, dann Überflüssiges, und erst nach 40 Tagen ohne Essen, Wertvolles abzubauen.

Apropos Dauer. Es schwebt mir vor, dass ich erst für Montag mein Fastenbrechen ansetzen werde.  Dann hätte ich sieben Tage gefastet. Also wäre ich noch weit davon entfernt, wirklich „Wertvolles“ in meinem Körper abzubauen.

Wichtig ist für mich am Ende meiner Fastenwoche die Tatsache, dass ich mein Bewusstsein wieder geschärft habe. Ich werde wieder bedachter und überlegter Essen und vor allen viel weniger.

Mein Heilfasten mit Hydrosoft (5) – der 4. Tag

104,80 Kilogramm

Es war heute Morgen kurz nach halb fünf ein mit großer Spannung erwarteter Moment: meinen Gang auf die Waage meine ich. Sie zeigte mir heute das Gewicht von 104,8 Kilogramm. Damit habe ich gegenüber gestern „nur“ 90 Dekagramm verloren.  Das ist wenig im Vergleich zu den anderen Tagen. Aber es ist der Beginn für den Moment, an dem der Körper auf „innere Ernährung“ umschaltet.

Wenn ich dem Körper nichts mehr gebe, außer Wasser und Tees, dann ist er gezwungen, auf die Reserven zurückzugreifen. Diesem Prozess geht auch eine seelische Umstellung einher.  Genau genommen hat diese bereits mit der Entscheidung begonnen, eine Fastenwoche einzulegen.

Mein Nervensystem reagierte natürlich, wenn es da am Morgen die köstlichen Brötchen vom Dorfbäcker, nicht selten, mit Mortadella belegt, plötzlich nicht mehr gibt; das ausgiebige Mittagessen nur mehr zum Anschauen dasteht und abends es mit Wasser und Tees zu Bett geht.

Aber vor dem zu Bett gehen, ist da immer noch ein Höhepunkt – der meinen Fastentag auf wohltuende Weise abschließt. Der Gang in die Wärmekabine von Hydrosoft. Zu dieser Infrarotkabine, die mit der einzigartigen Zugabe von Wasserdampf funktioniert, möchte ich Ihnen heute was sagen.  Sie unterstützt meine Bemühungen des Entschlackens und des Entgiftens ungemein.

Neben der lokalen Wirkung von Wärme, avanciert unsere Haut als eine unserer sensibelsten Botschafterinnen nach innen, durch den Wechsel von Warm- und Kaltreizen zum Stimulator für unsere Organe.  Schwitzen, und ich meine im speziellen das hydrosofte Wohlfühlschwitzen nach dem Prinzip der Naturgesetze des Regenwaldes, belebt intensiv die Nieren und den entsorgenden Lymph-Kreislauf durch Entgiftung und Entschlackung.   Das lymphatische System oder Lymphsystem (Lymphe = Körperwasser) ist ein Teil unseres Immunsystems.

Der Tag verlief normal:  ohne Kopfschmerzen – ich bin wirklich gut drauf. Am liebsten rede ich über das Essen, obwohl ich keinen Hunger habe.

Ich machte auch heute wieder bewusst meine Gänge zur Bank und zur Post, zu Fuß. Das sich Bewegen ist wichtig – es sollen mindestens 10.000 Schritte an der frischen Luft am Tag sein.

Was ich zwischendurch mal trinke, ist ein schönes Glas Mandarinensaft. Darauf hat mich das Südtirol 1-Radiodoktor Christian Thuile gebracht. In einer seiner Sendungen erzählte er davon, wie wirksam Mandarinen das Reinigen der Leber unterstützen.

Das Magazin für Lebensstil schreibt zu der Mandarine:

  • Durch ihren hohen Vitamin-C-Gehalt verbessert sie die Widerstandsfähigkeit des Organismus
  • sie ist faserstoffreich und fördert so die Entschlackung
  • sie optimiert den Cholesterinspiegel
  • die ätherischen Öle der Mandarine lindern Krämpfe der Atmungsorgane, des Nervensystem und des Darmtrakts
  • fördert die optimalen Funktionen der Leber und der Nieren und sorgt dadurch für die Entgiftung des Organismus
  • sie stillt Blutungen und reinigt das Blut
  • sie lindert Entzündungen
  • sie wirkt beruhigend und baut Stress ab

Ich sehe die Aussagen von Herrn Dr. Thulie bestätigt.

Mein Heilfasten mit Hydrosoft (4) – der 3. Tag

105,70 Kilogramm

Ich starte den heutigen, 3. Tag, mit 105,70 Kilogramm. Das ergibt eine Differenz zu gestern von 1,8 KG und zu meinem Ausgangsgewicht sind das 5,10 Kilogramm.  Nun scheint es sich langsam einzupendeln. Sprich: der Körper schaltet langsam aber sicher auf „innere Ernährung“ um.

Jetzt beginnt die Wohlfühlzeit

Ich sage es niemandem, was ich gerade tue. Es ist mir ja eh nichts anzukennen, rein äußerlich – noch nicht. Das kommt noch.

Übrigens: Gestern Abend blieb ich fast eine Stunde beim hydrosoften Schwitzen in meiner Wellnesskabine. Es floss in Bächen.   Warum sich eine Hydrosoft-Infrarotkabine mit Wasserdampf so gut dafür eignet, meine Fastenkur zu begleiten, liegt daran, dass ich in meinem „Zustand“ keine überflüssigen Kräfte zur Verfügung habe. Es tut demnach gut, wenn ich mir das Regenwaldklima einer Hydrosoft schenke.

Was ich jetzt 2-mal täglich in mein Programm aufnehme, ist der Leberwickel. Hierfür verwende ich eine warme Bettflasche und lege sie auf die Leber.  Ich habe diese Methode von meinen ehemaligen Fastenbegleiter Herlinde und Egon gelernt.

Beim Fasten geht es primär um Entgiftung – die Leber ist unser wichtigsten Entgiftungsorgan. Deshalb ist es gut, wenn wir uns mit besonderer Aufmerksamkeit darum kümmern.

Was mit der täglichen Wärme in der Hydrosoft-Kabine eh schon ordentlich praktiziert wird, soll jetzt nochmals unterstützt werden.  Wärme steigert die Durchblutung, und das nicht „nur“ in der Leber.

Wärme ist der „Turbo“ einer Entgiftungskur

Der Leberwickel ist nicht anzuwenden, wenn Magenblutungen oder Magen- oder Darmgeschwüre vorliegen.

Die im Fettgewebe eingelagerten Giftstoffe werden nicht nur über die Leber ausgeschieden, sondern auch über Darm, Niere, Lunge und Haut.  An der Haut kann ich es insofern feststellen, als sie salzig geworden ist – mit der Zungenspitze lässt sich das leicht feststellen.

(Über)Gewicht und Blutdruck

Ich kontrolliere diesen auch außerhalb meiner Fastenperiode, weil ich Präpositionen für einen zu hohen Blutdruck habe – wahrscheinlich von meiner Mutter geerbt.

Nun denn, wenn sich das Gewicht in Richtung normale Verhältnisse entwickelt, dann pendelt sich auch der Blutdruck auf das richtige Maß ein.

Aber wider besseres Wissen, nachstehend, ein Beitrag der Universität Göttingen zu diesem Thema:

(Beginn Zitat)

„Besteht ein Zusammenhang zwischen Übergewicht und hohem Blutdruck?

Adipositas (Fettleibigkeit) und Bluthochdruck (Hypertonie) stehen in einem engen Zusammenhang. Mit steigendem Gewicht erhöht sich auch das Risiko, an Bluthochdruck zu erkranken:

• 75 Prozent der Fettleibigen leiden unter Bluthochdruck, • 61 Prozent der Übergewichtigen haben Bluthochdruck – aber nur • 34 Prozent der Normalgewichtigen leiden unter Bluthochdruck

Die Kombination aus Adipositas und Bluthochdruck ist besonders brisant, denn

• der Blutdruck ist mit zunehmendem Übergewicht schwieriger mit Medikamenten zu behandeln; • in der Kombination steigt das Risiko für einen Schlaganfall und Herzinfarkt deutlich an.“ (Ende des Zitats)

Rückblende auf den Tag vorher:
Heilfasten mit Hydrosoft – 2. Tag 

 

Mein Heilfasten mit Hydrosoft (3) – der 2. Tag

107,50 Kilogramm

Es ist kurz vor  5.00 Uhr morgens. Nach einer ausgiebigen Dusche sitze ich im Büro. Habe eben den Fotoapparat nochmal in die Hand genommen, um das heute gemachte Bild von der Waage aufzurufen – ich war mir nämlich nicht mehr sicher: sie zeigte tatsächlich 107,5 Kilogramm an. Das wären dann, verglichen mit gestern um die gleiche Zeit, ein Minus von 3,30 Kilogramm.

Halt, Halt! So schnell geht es nochmal nicht. Was jetzt schon mal an Gewicht „verloren“ gegangen ist,  das ist kein Fett, sondern in erster Linie handelt es sich dabei um den Inhalt des Darms.  Ans Fett geht es erst in den nächsten Stunden, dann nämlich, wenn der Körper verstanden hat – da kommt nichts mehr: ich muss  an die Reserven.

Was meinen ersten Gang in die Hydrosoft-Infrarotkabine, im Rahmen dieser Fastenwoche betrifft, so wurde ich nicht enttäuscht. Meine Erwartungshaltung ist voll bestätigt worden. Ich schwitzte zwar erst deutlich später, als sonst, aber als es los ging, war es richtig angenehm. Ich blieb 45 Minuten hydrosoft unterwegs.

Was den Einlauf betrifft, so schauen wir uns am besten dieses Video an.

https://www.youtube.com/watch?time_continue=49&v=BcQPZTwgLaw

Was den Rest des Tages betrifft, so werde ich natürlich versuchen, immer wieder und bei jeder Gelegenheit zu trinken, damit die angestrebten drei Liter zusammenkommen.

Warum Kopfschmerzen

Es begleitet mich hie und da ein wenig Kopfschmerz. Warum ist das so?  Die Ursache ist sicher individuell verschieden. Bei mir wird es wahrscheinlich der Kaffee sein, den mein Körper vermisst.  Zu berücksichtigen gilt natürlich auch der Umstand, was während des Fastens geschieht.  Die aus den Gewebedepots ausgespülten Schlackenstoffe gelangen in den Körperkreislauf und zwar in erhöhter Konzentration.  Dazu zählt beispielsweise die Harnsäure.  An und für sich sind Kopfschmerzen in dieser Phase ein gutes Zeichen.  Durch vieles Trinken wird der Prozess der Ausspülung beschleunigt . nach 1-2 Tagen sollte es damit vorbei sein.

Hier >> Mein Heilfasten mit Hydrosoft (3) – Der 1. Tag 

Mein Heilfasten mit Hydrosoft (2) – der 1. Tag

110,80  Kilogramm

Irgendwann geht es dann wirklich los! Nach einigen Tagen der Vorbereitungen, vor allem geistiger Natur, wird es plötzlich ganz radikal, mit dem Bruch der üblichen Gewohnheiten.  Aus dem Bett bin ich, wie immer, um halb fünf Uhr.  Der erste Gang war heute auf die Waage. Sie zeigt beträchtliches an: 110,80  Kilogramm. Ein ausgewachsener „Ühu“ bin ich also – „über Hundert“.  Will ich mir eine früher einmal festgelegte Definition meines Idealgewichtes, bezogen auf meine Große usw., in Erinnerung rufen,  dann hätte ich tatsächlich annähernd 15 Kilogramm  zu viel.

Man weiß ja eh, was Übergewicht so alles auslöst im Körper – von daher ist es wirklich höchste Zeit, etwas zu verändern. Es wird bei mir keinen sogenannten „Jo-Jo-Effekt“ geben, zumindest nicht innerhalb weniger Wochen.

Schärfung des Bewusstseins

Meine Erfahrungen von früheren Nulldiäten sind äußerst positiv: Einiges an Gewicht verloren – aber was für mich das Wichtigste war und ist: Die wohltuende Schärfung des Bewusstseins mit der Folge, dass es eine bedachte Herangehensweise an alles Essbare in mir ausgelöst ist.  Diese Veränderung meiner Lust, „drein zuhauen“, zeigt sich beispielsweise darin, dass die Vorstellung in mir reift, es nie mehr zu schaffen, eine ganze Pizza zu schaffen.

Nun denn, davon bin ich derzeit noch einige Tage entfernt. Ich muss mich erstmal an die neue Situation gewöhnen und dazu gehört: mindestens drei Liter auf den Tag verteilt, trinken.  Das Trinken gehört unbedingt zum täglichen Ritual. Der Urin muss heller und heller werden und er wird schließlich nicht mehr so arg duften, wie im Normalfall. Am Beginn des Fastens scheidet der Körper vermehrt Harnsäure aus – 80 Prozent der Harnsäure werden über den Urin ausgeschieden, der Rest über den Darm.

Dem Darm auf die Sprünge helfen

Um den Darm bei der angestrebten Entleerung zu unterstützen, habe ich heute um sieben Uhr morgens ein Glas Wasser mit aufgelöstem Bittersalz getrunken. Das Bittersalz beginnt je nach Dosierung, nach ca. 1 – 3 Stunden zu wirken. Die Lösung bindet im Darm durch Osmose Wasser, wodurch sich der Flüssigkeitsanteil im Darm stark erhöht. Dadurch wird der Stuhlgang ausgelöst werden. Später werde ich noch meine täglichen Einläufe machen. Der Darm wird sich freuen.

Normalerweise frühstücke ich immer relativ ausgiebig: Zwei schöne Brötchen vom Dorfbäcker frisch geholt und Ziegenkäse oder Streichkäse dazu. Ebenso eine Tasse schwarzen Kaffee.

Das Ganze ist im Moment noch erträglich: sprich, ich spüre nur ein gewisses „Rumpeln“ im Bauch – welches vom Bittersalz herrührt. In den nächsten zwei Tagen kann es aber durchaus zu Krisen kommen – ich werde diese, sofern sie auftreten, hier auch beschreiben.

Auf das Essen kann ich mich also derzeit nicht freuen. Der Umgang damit reduziert sich lediglich darauf, dass ich für meine Familie mittags kochen werde, so wie immer.

Am meisten freue ich mich auf den Gang in meine Hydrosoft-Wellnesskabine. Vielleicht werde ich in der Zeit meines Fastens, sogar zweimal täglich darin ohne Anstrengung schwitzen und meine Entgiftung damit ordentlich unterstützen.

Es ist 16.00 Uhr:  Hurra ich lebe noch! Kurz: Es läuft recht gut im Moment. Gegen 11.00 Uhr, also gute 4 Stunden nach dem Bittersalz, hat sich der Darm zum ersten Mal richtig entleert.

Es folgten zwei Einläufe.

Warum die Darmsäuberung?

Dazu ein Zitat: „Es sind nachweisbar die Gifte im Darm, die den Menschen krank und vorzeitig alt und hässlich machen.“ Dr. F.X. Mayr „

Mein Heilfasten mit Hydrosoft (1)

Der schon seit Jahren glückliche Inhaber einer HYDROSOFT-Infrarotkabine hat uns angeboten, das Tagebuch über sein Heilfasten in unserem Blog zu veröffentlichen. Nachdem besagter Hydrosoftler seinen Weg der inneren Reinigung zusammen mit einer HYDROSOFT-Kabine gehen will, stimmen wir dem gerne zu und sind gespannt auf seine täglichen Berichte. 

Es ist wieder soweit. Ich werde mindestens fünf Tage lang nichts essen. Das nennt sich allgemein eine Fastenkur: in meinem Fall ist es eine Nulldiät. Warum ich es wieder tue? Damit ich meinem Körper Gutes tue und vor allem meinem Bewusstsein wieder einmal einen Ruck vom täglichen „Fressen“ in Richtung Normalität gebe.  Es liegt meinem Ansinnen also kein religiöses Ritual zugrunde, sondern ein gesundheitliches Motiv

Warum mit Hydrosoft? 

Ja ganz einfach: die Wellnesskabine, die ich bei meiner letzten Fastenkur noch nicht bei mir zuhause stehen hatte, wird mir helfen, den Prozess der Entschlackung und Entgiftung zu unterstützen. Ich werde täglich mindestens eine Dreiviertelstunde darin verweilen und alles Ungute aus meinem Körper schwitzen.

Während einer Fastenkur passiert es ganz automatisch, dass diese Reinigung in Schwung kommt. Das lässt sich nach zwei Tagen bereits schmecken, wenn man mit der Zungenspitze die Haut berührt: es ist, als ob man Salz aus der Dose lecken würde.

Mein bitterer Beginn

Ich werde bereits heute versuchen, nicht meine normalen Rationen an Speisen einzunehmen: damit soll es der Körper morgen leichter haben, dann nämlich, wenn es darum geht, den Darm leer zu spülen – das ist sozusagen der erste Akt. Dazu werde ich ein Säckchen Bittersalz in einem Glas Wasser auflösen und dem Darm den ersten Ruck geben. Bittersalz wird übrigens auch den Kühen verabreicht, wenn sie verstopft sind.  Es schmeckt so, wie es sich nennt: Bitter.

Es handelt sich bei Bittersalz um Magnesiumsulfat. Die Literatur lässt mich wissen, dass Bittersalz immer noch sehr häufig und gerne als „drastisches“ Abführmittel eingesetzt wird. Am häufigsten wird es jedoch beim Fasten eingesetzt und zum Beispiel auch bei der sogenannten Leberreinigung.

Apropos „Leberreinigung“: Wissen Sie was die Leber alles für uns tut? Eine ganze Menge! Sie steuert den Blutzuckergehalt, regelt den Fettstoffwechsel, speichert Eisen und sie entgiftet körpereigene und körperfremde Stoffe. Die Leber ist das wichtigste Stoffwechselorgan. Wir werden uns im Laufe der Fastenkur besonders um sie kümmern, aber dazu später.

Es steht also eine sehr spannende Zeit vor mir: die ersten zwei Tage sind schlimm bis unerträglich. Aber in dem Augenblick, wo der Körper verstanden hat, was ich von ihm will, werde ich mich wieder „wie tausend Rosen“ fühlen. Das ist der Moment, wo der Körper beginnt, die vorhandenen „Reserven“ zu plündern. Es handelt sich um eingelagerte Kohlehydrate, Fettreserven und Vorräte an Eiweiß.

Der Körper wird sich, weil er ja sonst nichts zu tun hat, darauf konzentrieren, die angesammelten Giftstoffe auszuspülen. Die Infrarotkabine von Hydrosoft wird mir dabei helfen, diesen Prozess zu unterstützen. Das wohltuende Regenwaldklima wird es mir leicht machen, entsprechend lange und intensiv zu schwitzen und den Abbau von Giftstoffen im Körper voranzutreiben.

Zur Dokumentation werde ich täglich Bilder von der Waage und den Verlauf meines Gewichtes auf einem Diagramm dargestellt, in meine Beiträge einbauen.

Wichtig: Wer eine solche Fastenwoche angehen möchte, der sollte unbedingt seinen Arzt konsultieren.  Wer schwere körperliche Arbeit zu verrichten hat, der sollte das Abenteuer nicht angehen.

Freue mich, wenn ihr mich begleitet und bereits morgen „Mein Heilfasten mit Hydrosoft (2)“ lest.