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Hallo, darf ich mich vorstellen: H. Softie!

Hinter meinem Namen, den ich mir so willkürlich gegeben habe, verbirgt sich tatsächlich ein Mensch, einer mit HYDROSOFT-Kabine zuhause allerdings. Also kein normaler Mensch: das werdet ihr in meinen künftigen Beiträgen, die ich hier  schreibe, feststellen.

„Nicht normal“ deswegen, weil ich es besser habe, eben wegen dieser  Wellnesskabine – wie schon geschrieben, ich werde euch immer dann davon berichten, wenn ich was Besonderes erlebt habe.

Heute ist Allerheiligen – ja und? Eben, das habe ich mir gestern so vorgenommen: weil eben Feiertag ist, dass ich mich gleich morgens in die Kabine sitzen werde. Sozusagen noch jungfräulich, was das Frühstück angeht und auch ohne die Strapazen des Tages.

Normalerweise bin ich ein Frühaufsteher: So zwischen vier und halb Fünf Uhr morgens geht’s bei mir los. Nach einem ersten Gang ins Büro, frühstücke ich kurz nach sechs Uhr: Das ist dann von mehr oder minder feinen Sachen beseelt: Frisches Brot vom Bäcker ist auch dabei. Gibt es was Besseres?

Heute gibt es das frische Brot nicht; ich nimm mir eines aus dem Tiefkühlschrank; deswegen war es auch gleich, wenn ich mich während des Brot-Auftauens in die Kabine setze: Ordentliche Zeiteinteilung, nenn ich das.

Punkt halb sieben schalte ich die Kabine  ein – 10 Minuten später sitze ich drinnen, wie gesagt, mit leerem Magen: ein Glas Wasser vielleicht.

Das Gefühl, dass ich immer dann empfinde, wenn ich die Tür zur Kabine auf mache, die wohltuende Wärme spüre, das gurgeln des Verdampfers hörend, zudem sage ich heute nichts – das ist ein eigenes Thema wert.

Nun denn, ich drehe den Leistungsschalter in der Kabine, den ich beim Einschalten immer in Mittelposition habe, ganz auf. Jetzt wird die Temperatur von den anfänglich etwas mehr als 30° Celsius auf etwas mehr als 40° Celsius gehen – die Luftfeuchtigkeit wird sich zwischen 60 und 70 Prozent einpendeln.

Ich hänge mich mit den Armen in die Ringe, ja genau, so wie es die Affen auch tun und erlebe alles das, was eben in einer HYDROSOFT-Kabine zu erleben ist. Schon bald rollen die ersten Schweißperlen über meinen Körper – ich schaue ins Freie: es regnet auf das herbstlich sich färbende Laub.

Das Gurgeln des Verdampfers lässt mich sitzend abschalten und dahindösen. Das ist wieder einmal richtig fein heute. An dem Heute ist alles anders, weil ich meinen täglichen Gang in die Kabine normalerweise nie am Morgen vornehme.  Vom Gefühl ist es sicher anders, der morgendliche Gang: ich erkläre es mir damit, dass es jetzt an die Substanz geht: es geht an das Gift von gestern, welches der Körper bereits auf seine Weise irgendwo gelagert hat.

Das Ganze lasse ich mir, wie üblich, eine Dreiviertelstunde zukommen. Und jetzt passiert das Außergewöhnliche: Nach der Dusche kommt es mir gar nicht in den Sinn, wie im Normalfall, zu meinen Brötchen zu greifen – diese, wie im Normalfall, mit feingeschnittener „Mortadella“ zu belegen und sie gierig zu essen.

Es ist tatsächlich anders, als sonst: meine „Fresslust“ zeigt sich in absolut eingeschränkter Form. Ich muss tatsächlich nachdenken, worauf ich jetzt Lust habe: es bleibt bei ein paar Löffel streichbarem Ziegenkäse.  Damit habe ich heute genug?

Ja, der morgendliche Gang in die Kabine, hat den heutigen Tag von Beginn an anders gestaltet. Immer noch, es ist jetzt kurz nach 10 Uhr vormittags, habe ich keinen besonderen Hunger auf irgendetwas und schon gar nicht auf Kohlenhydrate.

Nun denn, das habe ich heute mit HYDROSOFT erlebt.

Bis bald

Euer

H. Softie